Snapback Protection Solution
myGeobrugg
Ports are busy and often have limited access. Our Snapback protection solutions allow mooring operations to continue safely without restricting berth access.
Parted mooring lines can travel >1200km/hr. Our systems are the only ones on the market that are validated to arrest lines travelling at that speed. This is a significant improvement in safety.
Maintenance downtime is a significant cost. Our barriers are easy to install, relocate and adapt to suit large or small areas. This allows operations to continue during maintenance.
The Geobrugg and Holmes full-scale testing is a first-of-its-kind and has given a unique insight into the behaviour of ruptured lines.
Das Snapback Protection System schützt Personen in Mooring- und Arbeitsbereichen vor der Rückschnell-Gefahr durch Snapback-Gefahren reissender Festmacherleinen. Diese Leinen (Taue oder Trosse) können bei einem Versagen extrem hohe Geschwindigkeiten erreichen. Geobrugg hat zusammen mit Partnern ein vollmassstäbliches, dynamisches Testprogramm entwickelt, um Barrieren zu validieren, die rückschnellende Leinen sicher stoppen.
Geobrugg bietet sowohl permanente als auch mobile Schutzsysteme, die sich individuell an die örtlichen Gegebenheiten anpassen lassen.
Für Schutzstrukturen gegen Snapback gibt es derzeit keine spezifischen Normen. Ein PIANC-Arbeitskreis beschäftigt sich derzeit mit dem Thema. Daher sind validierte, vollmassstäbliche Tests besonders wichtig.
World Association for Waterborne Transport Infrastructure
Zusammen mit externen Experten bieten wir diese Dienstleistung an. Die Analyse basiert auf einem Berechnungsmodell. Die Resultate können in verschiedene 3D Plattformen integriert werden.
Durch den Einsatz von modularen Systemen, welche beispielsweise auf mobile Betonelemente aufgesetzt werden, kann eine aufwendige Ertüchtigung vermieden werden.
Testresultate aus Forschung verdeutlichen, dass starre Stahlstrukturen bei Hochgeschwindigkeits-Einschlägen oft versagen, weil die Energie ausschliesslich durch Materialfestigkeit und Masse absorbiert werden muss. Das führt häufig zu sekundären Gefahren durch Splitter oder Komplettversagen der Verankerungen. Spezifische entwickelte Netzsysteme hingegen kontrollieren die Energieabsorption durch die Kombination von elastischer und plastischer Deformation.
Ein häufiger Einwand von Hafenbetreibern ist die Befürchtung, dass physische Barrieren den Zugang zu Pollern oder Winden einschränken könnten. Das Geobrugg-System adressiert dies durch seine Leichtbauweise und hoher Transparenz. Da das System darauf validiert ist, die Leine innerhalb von rund 1.5m nach dem Einschlag zu stoppen kann es sehr nah an den Gefahrenstellen platziert werden, ohne die Bewegungsfreiheit der Arbeiter an den Pollern einzuschränken. Dies ermöglicht einen kontinuierlichen Betrieb ohne die bei herkömmlichen Methoden oft notwendigen grossräumigen Absperrungen.
Dies hängt von der Energie des Ereignisses ab. Die Geobrugg-Systeme sind so konstruiert, dass Komponenten einzeln getauscht werden können. Wenn nach einer Sichtprüfung keine Drahtbrüche oder plastische Verformung von Bauteilen festgestellt wird, kann das System ohne weiterere Massnahmen weiter genutzt werden.
Die wichtigste Erkenntnis der Ingenieure war, dass herkömmliche Schutzstrukturen oft unter-dimensioniert waren, weil man von zu geringen Rückschlaggeschwindigkeiten ausging. Erst durch die grossmassstäblichen Versuche mit Holmes Solutions konnte bewiesen werden, dass nur ein System mit dynamischen Bremselementen in der Lage ist, die massiven Energiemengen einer 85-Tonnen-Leine bei 60 % ihrer Bruchlast sicher abzufangen.