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2024
Der Molo Trieste im Hafen von Piombino weist am Fuss des Kais eine deutliche Auskolkung auf; eine Erosion, ausgelöst durch die Fährenpropeller. Dadurch entsteht eine Instabilität der Infrastruktur, die sich auf die Sicherheit der Menschen und die Wirtschaft auswirkt, wenn der Seeverkehrsbetrieb unterbrochen wird.
In einem Pilotprojekt wurden 26 Trapuntas* installiert, um weitere Erosion zu verhindern und die Lösung zu validieren.
In der Anfangsphase des Projekts wurden Netzrollen zur Herstellung des Metallgerüsts geliefert. Sobald das Material zum Auffüllen eingetroffen war, wurde mit dem Bau der Trapuntas begonnen. Mit Hilfe eines Bobcats (der wie eine U-Boot-Kommunikationsdrohne funktioniert), eines Krans und der Unterstützung erfahrener Taucher wurden die ersten Module in Rekordzeit auf den Meeresboden gelegt und damit ein Präzedenzfall für die Unterwasserinstallation von Trapuntas geschaffen. Dies bedeutete weniger Ausfallzeiten und eine nachhaltige Nutzung des Hafens.
Dieses Projekt wird regelmässig überprüft. Ende 2025, nach drei Messungen, zeigen die Ergebnisse eine stabile Installation, und die Geometrie des Bauwerks weist keine Veränderungen aufgrund von induzierten Sedimenten auf.
Hier geht's zu unserem Video, das die Installation im Hafen von Piombino zeigt.
*) Trapunta ist italienisch und bedeutet Steppdecke.
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Infrastruktur, Hafen/Hafenkai
INOX / STAINLESS