Lawinenschutzsysteme aus Drahtseilnetzen sind eine Entwicklung der Geobrugg und bewähren sich seit 1951 beispielhaft in verschiedenen Ländern in- und ausserhalb Europas. Die aus Seilnetzen und Stahldrahtgeflechten hergestellten Lawinen-Verbauungen, auf Stützen im Boden verankert, ergeben quer zum Hang stehend eine Stützfläche bis an die Schneeoberfläche.
Die durch die Stützfläche entstehende Stauwirkung verhindert das eventuelle Kriechen der Schneedecke und das Gleiten der Schneedecke auf der Bodenoberfläche. Der Abbruch von Lawinen wird somit bereits im Ansatz verhindert oder entstehende Schneebewegungen auf ein unschädliches Mass beschränkt.